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Peloponnes Westküste 2008

Zeitpunkt:

im Cisalpino-Zug (Bar) Schaffhausen - Venedig

16. September - 4. Oktober 2008 (Herbstferien = 19 Tage)

Strecke:

unser Schiff am Kai in Venedig, vom einfahrenden Zug aus gesehen!

ab Schaffhausen mit Direktzug (Cisalpino, mit Velogepäckwagen, Selbstverlad) nach Venedig S.L., Abfahrt 8.09 h, Ankunft 17.08 h,
dann per Velo rechts vom Bahnhof über eine neue Brücke (Canale grande) mit Treppenstufen hinüber zum Hafen, Bordkarten im Büro der Anek-Line am Kai eingelöst,
Eincheckung in die Fähre "Lefka Ori" (griechische Reederei), Abfahrt ab Venedig um 19.00 h über Korfu - Igoumenitsa bis Patras, Ankunft übernächster Morgen um 6.00 h
per Velo von:
1. Patras - Kato Ahaia - Limanaki - Loutra Kounoupelli - Brinia (76 km)
2. Brinia - Varda - Lehena - Killini - Kastro - Hlemoutsi (53 km)
3. Hlemoutsi - Vartholomio - Gastouni - Savalia - Pirgos - Varvasena - Olympia (68 km, 2 Tage Aufenthalt)
4. Olympia - Makrisia - Krestena - Zaharo - Elea - Kalonero (53 km)
5. Kalonero - Kiparissia - Agrili - Filiatra - Marathopoli - Tragana - Petrochori (54 km, 7 Tage Aufenthal im Hotel "Navarone")
Diverse Ausflüge nach Pilos - Methoni - Finikounda + retour, Gargaliano, (134 km)
Mit Mietauto ein Tagesausflug nach Mistras (Romantisch-stimmungsvoller Ruinenort, einst die Hauptstadt der byzantinischen Kaiser)
6. Petrochori - Kalonero (54 km)
Ausflug nach Peristeria (17 km)
per Zug von Kalonero mit Gepäckschein für Veloverlad nach Patras,
Einschiffung abends 23.00 h, mit gleichem Schiff retour nach Venedig, Ankunft übernächster Morgen um 7.30 h
per Zug ab Venedig S.L. mit Direktzug Cisalpino, Abfahrt um 10.51 h bis Schaffhausen, Ankunft um 19.50 h

Total: 509 km

Unterkunft:

Venedig, leider nur kurz gestreift

Nicht mehr alle Hotels haben Mitte September geöffnet; einziges Problem wa aber nur in der touristisch wenig besuchten Gegend um Varda, ein Hotel zu finden.
Unser längerer Aufenthalt im Hotel "Navarone" war an einer der schönsten Buchten in Griechenland. Hotelpreis (Bungalows) und Essen sehr günstig (420.- SFr/Person mit HP)
Die Hotelpreise ansonsten sind sehr günstig.

Radführer:

warten auf die Einschiffung

Radführer für Griechenland sind sehr dünn gesät, z.B. vom Verlag "Kettler".
Wir hatten die Autokarte von Peloponnes + Korinth im Massstab 1:250000 vom Verlag "Freytag & Berndt".
Diese war leider nicht immer genau und daher nicht empfehlenswert.

Tour-Beschreibung:

die Kabine aus dem Schiff

Positiv: die Griechen sind sprichwörtlich wirklich sehr gastfreundlich, zwei Mal durften wir in der Küche von Restaurants in die Töpfe schauen und das Essen aussuchen, Klima war warm, jedoch nicht immer war nur schönes Wetter (4 x Regen), Meer um diese Jahreszeit immer noch 23 Grad warm, herrliche Sandstrände, schöne Landschaften, teilweise riesige Olivenbaumplantagen, Verständigung mit Englisch ist fast jederzeit möglich, Zugsfahrt auf der Peloponnes war ein Ereignis, von aussen schummelig, innen aber bequem, Klimaanlage und sehr schnell auf der Schmalspur! Die Fähre lief sehr ruhig (dank dem ruhigen Wetter?!), eine Innenkabine ohne Guckloch ist vielleicht nicht jedermanns Sache, aber es war auszuhalten.

Negativ: teils muss auf stark befahrenen Strassen ausgewichen werden, da es kaum echte Küstenstrassen gibt; sehr lärmiger Asphalt-Belag; für Velofahrer ein Graus sind die Abfälle an allen Strassenrändern, - unglaublich in diesem schönen Land!

Kosten: für unsere Verhältnisse Essen, Trinken und Übernachtungen sehr günstig,

Erinnerungen: Digitalbilder, Video

Teilnehmer:

Das Dreamteam mit Agnes, Walti, Wolfgang & Käthi

Agnes & Walter De Ventura
Käthi & Wolfgang

Sonnenuntergang bei Venedig Richtung Festland ein erster Höhepunkt: Ausfahrt aus dem Hafen Venedigs in die Adria
Zeit zur Musse (34 Stunden auf See) geschlafen wurde überall ...
  griechische Studenten/Innen kehren heim und ... freuen sich??!
Ausschiffung in Patras der Bahnhof von Patras
erster Kontakt zur orthodoxen Religion, hier die Bischofskirche Patras riesige Kronleuchter schmücken die Kirchen
Einnahme des Z'morge nach Patras Bahnübergang ???!!
Gedenkmahle für Verkehrsopfer stehen überall Rast an einer Kapelle, Walti zieht die Glocke ...!
Schafe und Ziegen kreuzen unbedenklich die Strassen Meerkontakt bei hochsommerlichen Temperaturen
der Kontakt zur Heimat darf nicht fehlen die Kunst des Schuheanziehens ohne Sand an den Füssen
eine der seltenen, ruhigen Feldwegen nahe bei Loutra-Kounoupelli bei ihr durften wir in die Kochtöpfe schauen und unser Essen aussuchen. Dafür erhielt sie eine gute schweizer Schoggi.
Türabsperrgitter aus einer ehemaligen Matratze weiter Richtung Süden ....
Die Kreuzfahrerburg Kastro Chlemoutsi, eine der grössten Befestigungen des Peloponnes im Hotel "Paradise" bei Hlemoutsi
ein Süsswasserbad gefällig ..? soeben erfahren wir, dass die kleine Ronja unserer Tochter Sibylle auf die Welt gekommen ist, dank sei dir Handy!
Gott sei Dank sind die Ortschaften auch in lateinischer Schrift angeschrieben! auch das gehört leider zur Velotour. Achtung: fast jede Liegenschaft hat Hunde, meist innerhalb der Umzäumung, aber wehe wenn sie losgelassen ...!
kurz vor Olympia ein Super-Hotel fanden wir in Olympa (2 Tage): Hotel "Pelops" gut, günstig und eine tolle Frühstücksbar
griechischer Marktfahrer ein Muss: das olympische Archeologmuseum, hier Apollon inmitten eines wilden Kampfes mit frauenraubenden Kentauren
an dieser Stelle wird alle 4 Jahre das olympische Feuer per Spiegel gezündet  
umgestürzte Säulen des ehemaligen Zeus-Tempels durch Erdbeben deutliche Spuren der Waldbrandkatastrophe von 2007, direkt in Olympa wütete teils das Feuer
ein Amphitheater bei Makrisia riesig das Gebiet, welches durch Feuer zerstört wurde
Mittagessen ist angesagt in herrlicher Umgebung was wird das für ein schöner Schmetterling?
Sonnenuntergang vom Hotel aus in Kalonero Mittagsrast am Meer bei Kiriaki
Olivenbaumplantagen, soweit das Auge reicht, hier kurz vor Petrochori wir sind für 7 Tage im Hotel "Navarone" bzw. der Bungalow-Siedlung
eine Prozession in Pilos Blick auf Pilos
eine der schönsten Buchten (Voidokilia) Griechenlands bei Petrochori Die riesige Burg Paläo-Kastro
(D)recking am Rand eines Naturschutzgebiets in Methoni, wunderschön gelegen die vorgelagerte Festung
Ausflug an eine alte Kapelle bei Petrochori Die Nestor-Höhle unterhalb des Paläo Kastro
Flamingos am Naturschutzsee bei Petrochori Entspannung pur an der schönsten Bucht Griechenlands
Ausflug nach Gargaliani auf einsamen Feldwegen Nostalgie-Auto beim Wenden
Die Abreise per Zug naht ab Kalonero Nostalgie pur im Bahnhof
der freundliche Bahnhofsvorstand mit wichtiger Miene Nach Zugsfahrt + Fähre glücklich in Venedig auf den Zug direkt nach Schaffhausen