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Korsika Westküste 2009

Zeitpunkt:

auf der Fähre in Livorno /I

31. August - 13. September 2009 (14 Tage)

Strecke:

Abendsonne auf der Fähre nach Korsika

Korsika Westküste
ab Schaffhausen mit Bahn am Montag um 6.07 h, diesmal ohne Velo-Selbstverlad, über Zürich - Milano - Florenz - Livorno - per Fähre - Bastia, Ankunft um 22.30 h
per Velo
- Dienstag, 1. Etappe: Bastia (Ostküste) - St. Florent (Westküste) = 26 km (536 Höhenmeter)
- Mittwoch, 2. Etappe: St. Florent - (nach Kreisel Falschfahrt bis Olimeta di Tinto u. wieder retour 19 km) - Bocca di Vezzu - L'ile-Rousse = 49 km (311 Höhenmeter)
- Donnerstag, 3. Etappe: L'ile-Rousse - Calvi - Galeria (alle Hotel's belegt) - retour (3 km) bis vor Galeria (Kreuzung) = 66 km
- Freitag, 4. Etappe: Galeria - Porto Marina = 48 km (608 Höhenmeter total)
- Samstag, 5. Etappe: Porto Marina - Cargese - Sagone = 43 km (497 Höhenmeter)
- Sonntag, 6. Etappe: Sagone - Mezzavia - Marina Viva - Portificcio (gegenüber Ajaccio) = 43 km (415 Höhenmeter)
- Montag - Freitag: teilweise Ausspannen im Hotel " U Paradisu in Portificcio
- Dienstag, 7. Etappe: Portificcio - Pointe de la Parata - retour = 53 km
- Mittwoch: Tagesausflug mit Mietwagen von Portificcio - Bonifacio (Südküste) retour
- Freitag, 8. Etappe: Portificcio - Ajaccio = 13 km
- Samstag: per Inselbahn von Ajaccio - Vivario, Umsteigen in Bus wegen Streckensperre) - Bastia
- Sonntag: per Fähre ab Bastia (8.15 h) - Livorno, per Zug Livorno - Florenz - Zürich - Bülach, ab Bülach wegen Streckensperrung per Bus bis Schaffhausen (0.15 h)
Total Velostrecken: 360 km

Unterkunft:

Empfang der Mietvelo am Morgen vor unserem Hotel in Bastia

Hotels wurden teilweise vorreserviert per Internet:
- Bastia: 2 x Hotel "Bonaparte" (150 m vom Hafen, mit Klimaanlage, günstig)
- Ajaccio: Hotel "Fesch" (sehr gut, Fussgängerzone, ruhig)
- Porticcio: Hotel "U Paradisu" kleines, sehr gut geführtes Hotel direkt am Strand gegenüber von Ajaccio, sehr ruhig, alle Zimmer Richtung Meer, Essen hervorragend, einfach super!!!
Restliche Hotels teilweise täglich vorreserviert durch Hotelrezeption,
- Galeria: alle Hotel's waren besetzt, 5 km zurückgefahren, Hotel direkt an Strassenkreuzung, Nachtessen in einem Restaurant, ca. 3 km entfernt
- sonst waren die ausgelesen Hotels gut bis sehr gut, meistens mit Swimmingpools ausgestattet

Radführer:

Aufstieg 1. Etappe

ohne Radführer, aber durch den Korsikakenner Hanspeter Walter wurden wir sehr gut beraten!
Uns diente eine neue Strassenkarte (1:180000) von Kümmerly+Frey, auf der die ganze Strecke ersichtlich ist!
Als touristische Wegleitung diente uns "Korsika" von MERIAN live, der kompakt und sehr informativ ist.

Tour-Beschreibung:

unser 1. Pass: meistens waren die französischen Namen der zweisprachigen Ortsschilder mit Farbe übersprüht ...!

Positiv: phantastische, teils traumhafte Strecken, vor allem die 4. und 5. Etappe (Galeria - Porto Marina - Sagone), Vorreservation von Hotel zu Hotel teilweise durch Beratung der jeweiligen Hotelrezeption von Vorteil, mit Gepäck teilweise ganz schön anstrengend danach aber auch als Belohnung herrliche Abfahrten. Strassen meistens gut bis sehr gut, vor Ajaccio autobahnähnliche Strasse für Velo zugelassen, einfach den Pannenstreifen benützen, ein Muss ist der Besuch von Bonifacio mit Besuch der hoch über einem Kreidefelsen liegende Altstadt und dem obligatorischen Bootsausflug vor der steil abfallenden Küste (Grotten)
Negativ: einziger Wermutstropfen: der sehr verkehrsreiche Streckenabschnitt von L'ile Rousse und Algajola und um Ajaccio, Velobeförderung (Selbstverlad) mit Dirketzügen zur Zeit von der Schweiz nach Italien nicht mehr möglich, unsere Mietfahrräder (Trekking) waren nicht unbedingt stark belastbar (siehe unter http://www.fahrrad-korsika.com/de/kontakt-korsika-fahrradtouren-natur-sport/) und eher Billigräder mit Billigkomponenten, Aufgabe als Gepäck in Ajaccio bis Bastia problemlos, Selbstverlad bis 4 Räder möglich (in unserem Fall nicht, da eine Strecke wegen Bauarbeiten gesperrt war und wir per Ersatzbus weiter befördert wurden.

Kosten: für unsere Verhältnisse Essen, Trinken recht günstig, Übernachtungen teils günstig, teils recht teuer in den Touristenzentren!

Erinnerungen: Digitalbilder (Kamera: Panasonic LUMIX DMC-TZ3)

Fotos: teils von Walter und von mir

Teilnehmer:

Blick vom Col de Teghime aus Richtung Westküste

Agnes & Walter De Ventura
Käthi & Wolfgang

Mittagsrast auf dem Weg nach St. Florent Die rauschende Abfahrt vom Col de Teghime (im Hintergrund Bildmitte)
immer wieder Begegnungen mit dem lieben Vieh typische Felsformationen auf Korsika
1. Etappe geschafft, im Bild St. Florent Auf dem Bocca di Vezzu Richtung l'ile Rousse nach einer Irrfahrt Richtung Oletta
Allerlei wunderliche Gestalten säumen unsere Fahrt auf der Abfahrt Richtung L'ile Rousse
ein über 1000 Jahre alter Olivenbaum im Garten unseres romantischen Hotels vor I'ile Rousse da haben wir unser Nachtessen eingenommen
I'ile Rousse, der Hafen ... ... hinauf zum Leuchtturm
Blick zurück diese Strasse nach Calvi war der Horror dank sehr starkem Verkehr
wo sind wir? Hier bei Lumio Rast für einen Cafi lag immer drin!
Blick auf Calvi endlich auf der wenig befahrenden Küstenstrasse Richtung Galeria
korsianische Abfallentsorgung oder Unfall? Windkraftnutzung, vor Galeria
Nachtessen in einem kleinen romantischen Restaurant Richtung Manso nach erfolgloser Suche eines Hotels in Galeria hat es gemundet, Agnes?
Die Aufstiege treiben den Schweiss aus den Poren Die schönste Strecke liegt vor uns auf der 4. Etappe: Galeria - Porto Marina
Einer der schönsten Ausblicke von Korsika: Golfe de Girolata Ein Hoch auf unsere Super-Velofrauen Agnes und Käthi
wieder ein Anstieg vor Porto Marina Auf dem Col de Palmarella
weiter geht's durch Felstore .... .... Richtung Bocca a Croce
schattige Plätze gesucht mit einem kühlen Getränk Willkommen: kunstvolle Brunnen an der Strasse
immer wieder fasziniernde Ausblicke erfreuen unsere Radlerherzen Blick zurück Richtung Golfe de Girolata, kurz vor Porto Marina
Unser Etappenziel: Porto Marina Walti geniesst den "Velo-Feierabend"
Abschied von Porto Marina zur 5. Etappe Richtung Sagone natürlich wieder bergauf nach Piana
vor Piana unbedingt die Calanche besichtigen mit den bizarren Felsformationen  
  das wohl bekannteste Sujet von Korsika: der Herz-Durchblick
.. und immer wieder der Blick auf die Karte herrliche Abfahrten belohnen die schweisstreibenden Aufstiege
ein stetes auf und ab wir sind in Cargèse, berühmt wegen seiner griechisch-orthodoxen Kirche, eine leuchtende Blume am Wegesrand zur Kirche
unser Etappenziel, Sagone vor dem Baden im Meer ein genussvoller Ausblick vom Hotel
immerhin noch 24 Grad am Samstag, den 5.9. Am nächsten Morgen weiterfahrt ab dem Hotel bis Porticcio gegenüber von Ajaccio
natürlich wieder mit einem anfangs recht steilen Aufstieg über Calcatoggio auf 415 müM oben links nochmals ein Blick auf Sagone
auf der Passhöhe begegnete uns ein Liegevelofahrer unser Super-Hotel, das wir für 5 Tage gebucht haben, in Sicht
traumhafter Ausblick vom Hotelzimmer aus Richtung Ajaccio Dank dem tollen Wetter konnten wir jeden Tag abends draussen dinieren
..und wie halt so üblich in den Ferien ..... ... die wundervollen Sonnenuntergänge geniessen!
am hoteleigenen Badestrand unser Hotel (Bildmitte) mit Teleobjektiv von der Bucht her aufgenommen
Tagesausflug nach Tour (Pointe de la Parata), hier ein Blick auf Ajaccio die Iles Sanguinaires
auf der Rückfahrt baden an einer einsamen Bucht Tagesausflug mit Mietwagen nach Bonifacio an der Südküste
ein Muss ist eine Bootsfahrt teilweise durch die riesigen Grotten in den Kreidefelsen
glasklares Wasser lässige Steuerung per Fuss an der Ruderpinne durch unseren Käpten
eines der Ausflugsboote Mode, extravagant in Bonifacio
Abfahrt nach einem genussvollen Ausflug, der aber .... ... fast als Alptraum endete. Ein lokales Gewitter mit heftigem ....
... Hagel und Regen und reissende Bäche überfluteten ... ... die Strassen und zwangen uns 30 Minuten anzuhalten. Nichts ging mehr!
mit einem leichten Schock kamen wir abends im Hotel bei Sonnenschein an, keine Spur eines Unwetters und liessen uns köstlich bewirten!  
Agnes und wir bei einem Lachanfall, nachdem der Oberkellner mit ernster Miene los legte: "attention, c'est très très très très chaud!!!" und servierte! kurzer Velo-Ausflug auf die Halbinsel Isolella: wäre das ein Tauchvergnügen in diesem klaren Wasser
teilweise groteske Felsformationen ..... .... entzücken das Fotoauge
jeder Blickwinkel bringt überraschende Bildmomente der letzte Abend verabschiedet sich glutrot
unsere freundliche Bedienung ... ... und die umsichtige Hotelchefin
Velaufgabe am Bahnschalter von Ajaccio überall verehrt: Napoleon Bonaparte, aufgewachsen in Ajaccio
die Korsen, gesellig aber auch stolz das Geburtshaus von Napoleon
Bahnfahrt im modernen klimatisierten Triebwagen (Schmalspurbahn), leider nur ... ...ein Teilstück, da die Strecke ab Vivario wegen Bauarbeiten (4 Monate) gesperrt war. Umstieg mit dem gesamten Gepäck in einen Bus.
verbranntes Land, immer wieder zu sehen! Aber ebenso auch schöne Landschaft im Innern Korsikas
In Bastia angekommen, noch ein Bad im Meer unseren Frauen war der Wellengang zu hoch
so farbig im Detail kann ein Strand sein Stadtbesichtigung von Bastia, hier die Kathedrale
unser letzter Abend auf Korsika: Nachtessen am Hafen auf dem Balkon eines Restaurants Käthi braun, ich rot ...!
wehmütiger Abschied von Korsika die Hafenausfahrt
vom Schlafe übermannt, während der Hund wacht Käthi und ....
... Agnes vom Winde verweht Walti wie immer braungebrannt, von der Sonne verwöhnt!
Dank Selbstauslöser das obligatorische Gruppenbild unser Gepäck beim Warten in Zürich auf den Zug
< abgekämpft und müde mussten wir in Bülach umsteigen in einen Bus nach Schaffhausen wegen Streckenbauarbeiten! Ende gut, alles gut - war ein wirklich tolles Erlebnis: KORSIKA