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Elberadweg 2013 II. Teil (Cuxhaven-Magdeburg)

Zeitpunkt

Beschilderung super!
Beschilderung super! (auch in der Gegenrichtung)



15. Juli - 28. Juli 2013 (13 Tage)

Strecke

per Bahn:
am Montag, 15. Juli ab Schaffhausen (10.04 h) mit Velo-Selbstverlad, Umsteigen in Singen /Htw. und Hamburg-Harburg. Ankunft in Cuxhaven anstatt um 20.50 h um 22.50 h. Grund: der IC-Zug Konstanz-Hamburg hatte 10 Min. Verspätung, dadurch erreichten wir den Zug nach Cuxhaven in Hamburg-Harburg nicht, fuhren weiter bis Hauptbahnhof, dort aber fiel der Zug eine Stunde später nach Cuxhaven aus wegen Bauarbeiten.
Eigentlich wollten wir mit dem Schlafwagenzug Offenburg - Hamburg am Vortrag reisen, aber alle Veloplätze waren bereits reserviert, Bettplätze aber gab es noch ...!!!! (Hochsaison)
Rückfahrt: ab Magdeburg 9.01 h mit umsteigen in Hannover und Singen /Htw. (an in Schaffhausen um 19.54 h, pünktlich)

per Velo:
- Dienstag, 1. Etappe: Cuxhaven - Freiburg an der Elbe = 54 km, 14,5 Ø (wunderschöne Strecke an der Elbe, eben, Rückenwind (!!!!)
- Mittwoch, 2. Etappe: - Stade (wieder herrliche Etappe, Baden in Krautsand (Sandstrand), Etappenort Stade ist das Bijou einer schönen Stadt, sehr sehenswert = 50 km, 15,5 Ø eben)
- Donnerstag, 3. Etappe: - Hamburg, über Finkenwerder (Airbus) - Altes Land (sehr schön und ruhig)- Überfahrt Elbe bis Landungsbrücken, Hotel bei der Reeperbahn, eben = 47 km, 14,6 Ø
- Freitag: Aufenthalt in Hamburg wegen Intern. Gartenschau 2013 (IGS)
- Samstag, 4. Etappe: - Lauenburg = 65 km, 13,3 Ø (in Lauenburg unten noch Rückstände vom Hochwasser der Elbe vom Mai), Gegenwind aus dem Osten, dafür schönstes Wetter
- Sonntag, 5. Etappe: - Hitzacker = 67 km, 14,3 Ø, teilweise noch Sandsäcke den Dämmen entlang, Sehenswert: Sanddünen in Stixe (Stichstrecke)
- Montag, 6. Etappe: - Schnackenburg = 63 km, 15,6 Ø (sehr heiss, Fahrt ab dem Damm auf Strassen mit Baumalleen für Schatten)
- Dienstag, 7. Etappe: - Havelburg = 73 km, 14,6 Ø (Ostbise, eben, viele Störche, einzige Umleitung wegen Hochwasserschäden am Schutzdamm)
- Mittwoch, 8. Etappe: - Tangermünde = 45 km, 13,5 Ø, Rückenwind, sehr schöner Etappenort, tolles Hotel
- Donnerstag, 9. Etappe: - Rogätz = 53 km, 14,1 Ø, Besichtigung des romanischen Klosters Jerichow (800 Jahre alter Backsteinbau)nach Tangermünde lohnt sich
- Freitag, 10. Etappe: - Magdeburg = 36 km, 14,5 Ø
- Samstag: Stadtführung Magdeburg

Total Velostrecken: 554 km

Unterkunft

Originelle Zimmer im Hotel Exempel Schlafstuben in Tangermünde

- Cuxhaven: Hotel "Deichvogt" (98.- €/DZ) Nähe Hafen, sehr ruhige, luxeriöse Zimmer im Hofgebäude, tolles Frühstückbuffet
- Freiburg an der Elbe: Pension "Blohm" Am Fischmarkt" (110.- €/DZ), schöne Lage mitten in der Stadt, ruhig, guter Komfort, sehr freundlich
- Hamburg (am Anfang der Reeperbahn) Hotel: "Imperial" (102 €/DZ), kleine Zimmer, kein Fahrradunterstand, Lage gut mit U-u.S-Bahnanschluss,
- Lauenburg: Hotel "Halbmond" (78.- €/DZ), sehr schöne Lage oberhalb der Elbe mit Terrasse, sehr ruhig, Frühstückbuffet eher wenig Auswahl
- Hitzacker: Park-Hotel "Hitzacker" (89.- €/DZ), sehr ruhig im Wald gelegen, guter Komfort, ansprechend
- Schnackenburg: Cafe "Felicitas" (53.- €/DZ), im Extragebäude, ruhig, einfach, schöner Ort
- Havelburg: Arthotel "Kiebitzberg" (105.- €/DZ), sehr ruhig mit Terrasse, wunderschöne Aussicht, bestes Hotel auf dieser Reise, neu gebaut, sehr gutes Essen
- Tangermünde: Hotel "Exempel Schlafstuben" (85.- €/DZ), Originalität jedes einzelnen Themen-Zimmers, guter Komfort, schöner Ort
- Rogätz: Hotel "Schmidt" (65.- €/DZ), im Extragebäude, ruhig zum Hinterhof, sehr grosse Zimmer mit Küche
- Magdeburg: Hotel "InterCity" (81,50 €/DZ), direkt am Bahnhof, kleine Zimmer, sehr heiss (Juli) keine Klimaanlage, bei offenem Fenster sehr laut, unterm Fenster fahren die Züge vorbei ...!!, Komfort gut, Frühstückbüffet sehr gut

Im Allgemeinen für unsere Verhältnisse günstige Hotels in Deutschland (Kurs war 1 € = 1,25 SFR).
Ich nehme nur noch Hotels, die im Internet buchbar sind und nehme dafür www.Booking.com! Dort sind auch jeweils Besucher-Kommentare zur Lage und Komfort!

Radführer:

Bikeline-Tourenbücher (***** 5 Sterne von mir)



- "Elbe-Radweg Teil 2: von Magdeburg nach Cuxhaven" von bikeline (wie immer sehr guter Radführer und dann noch neu Wetterfest)

Tour-Beschreibung

Genügend Platz für Velos im IC Konstanz-Hamburg

Positiv: landschaftlich an der Küste ab Cuxhaven unterhalb des Damms entlang absolut herrlich, Schafe und immer wieder Schafe, aber auch Kühe und Pferde begleiten dich bis kurz vor Hamburg. Hamburg mindestens und unbedingt einen weiteren Tag einplanen, sei es für den Besuch eines Musicals, der riesigen Modelleisenbahnanlage (die grösste der Welt?), Hafenrundfahrt usw. Der Elberadweg zählt zu den schönsten Flussradwegen, weil der Fluss noch nicht kanalisiert wurde. Also natürliche Strände, meistens mit Sand erwartet dich. Wir hatten zuerst Bedenken wegen den Hochwasserschäden anfangs Mai, aber die Radwege waren fast durchgehend befahrbar mit einer Ausnahme bei Stendal, wo der Damm gebrochen war. Die Radwege sind fast ausnahmslos eben und ganz selten muss auf eine Strasse ausgewichen werden. Unterkünfte hatten wir alle vorreserviert wegen der Hochsaison und klappte vorzüglich. Essen war in den meisten Fällen gut bis sehr gut und verhältnismässig günstig.

Museums-Wachtturm der ehem. DDR an der Grenze zur BRD

Negativ: Wir buchten im Citynightliner Zürich-Hamburg 60 Tage vorher ein 2-Bett-Zimmer per Internet. Die Fahrräder dazu konnten nicht über das Internet reserviert werden. Am DB-Schalter wollten wir einen Tag später die Fahrradplätze reservieren, aber alle 20 Stellplätze waren ausgebucht, also Bettplätze annullieren (abzügl. Erstattungsgebühren), dann Tefon mit der Bahn und einen Gutschein erhalten. Vielleicht kann bald auch zum Bettplatz auch ein Fahrradplatz gebucht werden ...! In der Elbe könnte man baden, uns hat aber die braune Farbe abgeschreckt ...!

Kosten: für unsere Verhältnisse Essen und Trinken sehr günstig, Übernachtungen teilweise recht günstig

Erinnerungen: Digitalbilder (Kamera: Sony DSC-RX100)

Blick um ca. 21.45 auf Hamburg vom Zug aus Richtung Cuxhaven Unser Schlafstätte im Hintergrund vom Hotel "Deichvogt", Cuxhaven
Wir erkunden Cuxhaven, ...... .... es herrscht Ebbe
die Kugelbake, hier mündet die Elbe in die Nordsee Panoramafoto, im Hintergrund Cuxhaven
Käthi im Element .. und ich auch
Wassertemperatur: 19 Grad, immerhin n der Nähe der "Alten Liebe"
Blick von der "Alten Liebe" auf die vielbefahrene Elbe ohne Worte
Blick von der "Alten Liebe" auf die Elbe Lesen Sie selbst ....
so farbig kann der Nordseestrand sein wir verlassen Cuxhaven ...
... nicht ohne den obligatorischen Blumenstrauss an Käthi's Lenker Windkraft überall; wir profitieren vom Rückenwind
ein Zug Richtung Cuxhaven mit neuen VW's Fotosujet überall, das Grün im Vordergrund wirkt fast unecht
ohne Worte auf dem Weg zum Strand mit Rollator
wir sind in der Natur, im Hintergrund nochmals Cuxhaven Schafe sind unsere ständigen Begleiter bis Hamburg
   
war dies ein "Heuler" (Seehund) ?  
das Wattenmeer, naturgeschützt und voller Lebe  
Spuren von Wattwürmer immer wieder sind die Weiden abgegrenzt mit Toren, aber die Velofahrer dürfen fahren ...!!!
Backsteinhäuser mit Reetdach, die passen einfach in diese norddeutsche Landschaft  
immer wieder unsere bewunderten Blicke auf die heimeligen Häuser  
   
Die Fähre von Glückstadt über die Elbe legt gleich bei Wischhafen an eine Baumallee mit Birken zu einem Bauernhof
die Ton-Katze nicht auf dem heissen Blechdach, sondern auf dem Reetdach Badestrand in Krautsand
unser Hotelzimmer in Stade (Hotel am Fischmarkt) unser Hotel ...
ein nachgebauter Kran aus dem 17. Jahrhundert sehr schön, die Hansestadt Stade
Stade ist umgeben von Wasserkanälen schmucke Häuser
  Abend/Nachtaufnahmen haben ihren eigenen Reiz
  Man könnte meinen, wir sind am Meer ....
... dieser herrliche Sandstrand Für die Stromleitungen über die Elbe ein riesenhoher Mast
Altes Land, grösstes Obstanbaugebiet Norddeutschlands riesige Containerschiffe sind heutzutags die Regel auf den Weltmeeren
  Käthi im Rückspiegel
eine alte Windmühle mit Cafe, war aber erst ab 11 Uhr offen Die Airbus-Werke von Hamburg-Finkenwerder
  Der Fahrradweg führt rund herum von Finkenwerder, idyllische Landschaft vor der nahen Grossstadt Hamburg
   
  wir gehen an Bord über die Elbe Richtung St. Pauli Landungsbrücken
Eine täuschend echte Manns-Boje Wieder ein Sandstrand bei Klein-Flottbek
der Kreuzfahrt-Hafen hat Besuch von ..... der Umschlaghafen
.. der MSC Magnifica (übersetzt "herrlich, prächtig") an der Reeperbahn gegenüber diesem modernen Haus liegt unser Hotel Imperial
...sie scheinen zu schweben, sind nur mit einer Hand an einer Stange ???? wir wissen heute noch nicht, was für ein Trick die vorführten ....
an den Landungsbrücken St. Pauli, im Hintergrund die neue skandalträchtige Elbphilharmonie im Bau (789 Millionen € statt ursprünglich geplante 77 Millionen €. !!!) Blick auf das Hafengebiet, von der JH Hamburg aus gesehen
das Bismack-Denkmal hinter der JH Besuch der IGS (int. Gartenschau Hamburg 2013)
Schöner Wohnen ...  
  interessant die Grabstein-Ausstellung an der IGS
... so bunt können Grabsteine sein  
  eine Wasserwand als Meditation
so dick sind wir nun auch wieder nicht der schweizer Garten aus Granitsteinen ..
auch in Hamburg gibt es schon die Berliner Fussgängerampeln  
Die neue Elbphilharmonie vor der Vollendung (10 x so teuer wie geplant) wir verlassen Hamburg ...
.. hier sind wir irgendwie falsch gefahren wir sind wieder auf dem Land zum nächsten Etappenziel Lauenburg
in einer Kirche gesehen: jeder hat sein persönliches Sitzkissen in Norddeutschland über 90 % evangelisch-lutheranische Christen
an der schönen blauen Elbe  
   
  unsere Herberge "zum Halbmond" hoch über der Elbe in Lauenburg
die Innenstadt unten an der Elbe war beim Hochwasser auch überflutet  
  Abendstimmung an der Elbe
  Sandsäcke sind auf dem Deich noch nicht abgeräumt
ein ehemaliger DDR-Wachtturm dient jetzt als Vogel-Unterschlupf waren es früher die Schafe, sind jetzt die Störche unsere steten Begleiter
   
  aha, auch wieder mal Schafe auf oder am Schutzdeich
  Abstecher zu den Sanddünen bei Stixe
immer wieder mal nimmt man die Fähre über die Elbe eine Lenkervase für's Velo: welche gelungene Erfindung durch diesen Keramikkünstler in Hitzacker (www.fahrradvase.de)
auch ein schönes Städtchen an der Elbe: Hitzacker  
am Park gegenüber von unserem Hotel war Kneippen angesagt  
  Hochwassergeschädigte und der Dank an die Helfer
die einzige Dorfrepublik in Deutschland: Rüterberg Brückeninstandsetzung nach nur 22 Jahren
Deichfahren an der Elbe: die Hitze macht uns zu schaffen aus DDR-Zeiten ein Lichtspielhaus, heute genannt Kino in Dömitz
Hoffmann's Scheunencafe "Märchen-Pension" ist einen Besuch wert, ein humorvoller Wirt .... .... und ein herrliches Interieur
  ...der humorvolle Wirt ....
... und seine Pension  
   
  immer wieder Sandsäcke "zieren" den Veloweg
  unser Etappenziel Schnackenburg hier in einer Panoramaaufnahme
Abendstimmung über der Elbe tatsächlich ein "Silbermond"
jeder Tag schöner wie der andere - 13 Tage lang - wir hatten ausserordentlich Glück  
Wittenberge: das Rathaus in der ehemaligen Singer-Nähmaschinenfabrik (später zu DDR-Zeiten wurden "VERITAS" - Nähmaschinen hergestellt) ein Nähmaschinenmuseum
   
   
Die ehemalige Singer (Veritas) - Fabrik von der Elbe aus gesehen die einzige Umleitung wegen Hochwasserschäden an der gesamten Strecke
   
rechts die Elbe, links die Havel und kilometerweite Einsamkeit Hansestadt Havelberg, wieder eine reizvolle Stadt und Etappenziel
unser bestes gebuchte Hotel auf der gesamten Strecke: Aparthotel Kiebitzberg der Dom St. Marien mit Kloster, gegründet von den Prämonstratenserorden im 12. Jahrhundert
   
   
Blick nochmals auf Havelberg wieder eine Fähre, diesmal motorlos, angetrieben durch die Strömung
eine Kirchenruine aus Zeiten der DDR  
   
  die Fahrradvase erfüllt ihren Zweck hervorragend
ein riesiger Windpark kurz vor Tangermünde  
Etappenziel Tangermünde erreicht unsere Unterkunft im Hotel Exempel Schlafstuben, jedes Zimmer nach Themen eingerichtet
  kunstvoll die zu den 10 wertvollsten Orgeln Europas gehörende Scherer-Orgel in der lutheranischen St. Stephanskirche
das Rathaus von Tangermünde  
  die Aussenbefestigung von Tangermünde, von der Elbe aus gesehen
Hochwasserflurschaden bei Fischbeck  
Dieses neu erstellte Haus ein Opfer des Hochwassers  
  Besuch des Klosters von Jerichow
  wir kommen gerade rechtzeitig zu einem Mittagsgebet im kleinen Kreise
vom Hochwasser geschädigte Utensilien am Strassenrand die Klosteranlage, ebenfalls von den Prämonstratenser gegründet im 11. Jahrhundert
  ein Backstein- und Ziegelmuseum in der Klosteranlage
  wieder pur in der Natur
   
unter wieder mit der Fähre von Ferchland rüber Richtung Grieben  
Wasserstrassenkreuz Magdeburg (Jahrgang 2003) verbindet die Elbe mit dem Mittellandkanal mit dem Schiffshebewerk Rothensee architektonisch gelungen
  hier stand das Wasser ca 3 m hoch beim Hochwasser
Magdeburg in Sicht, hier der Elbauenpark mit dem Jahrtausendturm, ganz aus Holz zum letzten Mal überqueren wir die Elbe per Velo: das Ziel ist erreicht
Attraktion in Magdeburg: das Hundertwasser-Haus "Grüne Zitadelle"  
   
  der Magdeburger Dom St. Mauritius und St. Katharina
die berühmten 5 Sculpturen der Klugen und Törichten Jungfrauen  
die Klosteranlage  
ein Labyrinth nach Vorlage von Chartres Wir besichtigten das Hundertwasserhaus bzw. eine Wohnung
   
  auch die Garage und Parkfedler sind nicht immer gerade
   
  Stadtrundfahrt mit einer alten Strassenbahn
wir sind im Elbauenpark, gebaut anlässlich der Bundesgartenschau im 1999  
   
eine Jahrtausendgeschichte durch unsere Zivilisation - zum Besuch sehr empfehlenswert  
   
Blick vom Turm aus auf die Stadt Magdeburg  
Auf der Rückfahrt mit dem Zug hatten wir in Hannover noch Gelegenheit für eine kurze Spritztour mit dem Velo - hier eine Mahnmal vom 2. Weltkrieg - ... die Aegigienkirche wurde so belassen
und so sah sie vor der Zerstörung aus ... und soh nach der Zerstörung im 2. Weltkrieg